CEMT-Genehmigung

Spezielle Güterverkehrsgenehmigung im europäischen grenzüberschreitenden Verkehr.

Für die derzeit 43 Staaten des CEMT-Raums besteht ein einheitliches System für grenzüberschreitende Güterverkehrsgenehmigungen.

Zuständig für die Ausstellung von CEMT-Genehmigungen ist in Deutschland das BAG.

Siehe auch: CEMT.

CEMT

Conférence Européenne des Ministres des Transports (Europäische Verkehrsministerkonferenz – siehe auch ECMT).

Für die derzeit 43 Staaten des CEMT-Raums besteht ein einheitliches System für grenzüberschreitende Güterverkehrsgenehmigungen.

Zuständig für die Ausstellung von CEMT-Genehmigungen ist in Deutschland das BAG. Die CEMT-Genehmigungen werden entweder als Jahresgenehmigung oder in besonderen Fällen als Kurzzeitgenehmigung für 30 Tage erteilt.

 

BAG

Bundesamt für den Güterverkehr.

Das Bundesamt für den Güterverkehr (früher: Bundesanstalt für den Güterfernverkehr) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesverkehrsministeriums mit Sitz in Köln.

ECMT

European Conference of Ministers of Transport (Europäische Verkehrsministerkonferenz – siehe auch CEMT).

BPM

Business Process Modelling.

Beschreibung der im UZK vorgesehenen Prozessabläufe.

SDE-Einfuhr

Die Bewilligung SDE-Einfuhr nach Art. 166 ff. UZK, Art. 145 ff. UZK-DA und Art. 223 ff. UZK-IA ersetzt den bisherigen „Zugelassenen Einführer“ (ZE).

SDE-Ausfuhr

Die Bewilligung SDE-Ausfuhr nach Art. 166 ff. UZK, Art. 145 ff. UZK-DA und Art. 223 ff. UZK-IA ersetzt den bisherigen „Zugelassenen Ausführer“ (ZA).

Zolllager Typ D

Beim Zolllager Typ D handelte es sich um ein spezielles privates Zolllager, bei dem der Lagerhalter auch ohne die Zollbehörde Zugriff auf die Lagerwaren hatte.

Das Zolllager Typ D wurde mit Einführung des UZK abgeschafft, da der UZK keine weitere Unterteilung privater Zolllager in verschiedene Lagertypen mehr vornimmt. Für bereits bestehende Zolllager des Typs D sieht Art. 349 Abs. 2 UZK-IA jedoch eine Übergangsregelung vor.

Zolllager Typ A

Bei öffentlichen Zolllagern des Typs A bestand nach Art. 525 Abs. 1 Buchst. a) ZK-DVO eine Verantwortlichkeit des Lagerinhabers bzw. des Bewilligungsinhabers, nicht hingegen des Einlagers bzw. des Verfahrensinhabers (siehe Zolllager Typ B).

Mit Inkrafttreten des UZK finden sie ihre Entsprechung in den neuen Zolllagern Typ I.

N

Kurzbezeichnung zum zollrechtlichen Status in einem Manifest einer Schifffahrtsgesellschaft.

Die Kurzbezeichnung „N“ kennzeichnet dabei Waren ohne Gemeinschaftscharakter (also alle Waren, die nicht mit „C“ oder „F“ gekennzeichnet werden können).

F

Kurzbezeichnung zum zollrechtlichen Status in einem Manifest einer Schifffahrtsgesellschaft.

Die Kurzbezeichnung „F“ kennzeichnet dabei Waren mit Gemeinschaftscharakter, die  aus einem Teil des Zollgebiets der Gemeinschaft befördert wurden, das nicht zum Steuergebiet der Gemeinschaft gehört oder in ein solches Gebiet befördert werden sollen (entsprechend dem Versanddokument T2LF).

C

Kurzbezeichnung zum zollrechtlichen Status in einem Manifest einer Schifffahrtsgesellschaft.

Die Kurzbezeichnung „C“ kennzeichnet dabei Waren mit Gemeinschaftscharakter (entsprechend dem Versanddokument T2L).